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Lost Places: Der Muskauer Faltenbogen

Vor etwa 340.000 Jahren bewegte sich eine große Inlandseismasse von Skandinavien nach Süden. Der Muskauer Gletscher floss aus ihr heraus und stauchte dabei den Untergrund bis in eine Tiefe von 300 Metern. Vorrangig durch seine mehrere hundert Meter mächtige Eislast wurden die ursprünglich horizontal lagernden Schichten gefaltet und aufgestellt. Dabei gelangten aus der Tiefe Braunkohle, Ton- und Glassande nach oben. Charakteristisch für den Faltenbogen sind seine zahlreichen Gieser.

 

Der historische Braunkohlebergbau hat eine große Anzahl kleiner Restseen hinterlassen, die die Landschaft in neuer, reizvoller Weise prägen. Die Besonderheiten der eiszeitlichen Landschaftsformen und die geologischen Aufschlüsse (Geotope) sind die natürlichen Voraussetzungen für den Geopark.

 

Der Muskauer Faltenbogen entstand 1998 als ein Projekt der Internationalen Bauausstellung Fürst-Pückler-Land, 2006 wurde der Muskauer Faltenbogen als siebenter Nationaler Geopark Deutschlands und 2009 als erster Nationaler Geopark Polens zertifiziert. 2015 erhielt er die Anerkennung als UNESCO Global Geopark.

 

Unter dem Motto "Wanderungen in die Erdgeschichte" finden Sie in Kürze Veranstaltungen, die darauf abzielen, Ihnen den Muskauer Faltenbogen und deren Entwicklungsgeschichte näher zu bringen.

 

Ich freue mich über Ihre Teilnahme,

Ihr Naturfinder Klaus Ahrendt

Weitere Informationen

Veröffentlichung

So, 04. Juni 2017

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